btw #265 Hanfanbau in Deutschland 2026
Für das Jahr 2026 meldeten der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) insgesamt 438 Betriebe den Anbau von Nutzhanf auf einer Fläche von 5.785 Hektar. Damit baut jeder Betrieb durchschnittlich gut 13 Hektar Nutzhanf in Deutschland an (2025: knapp 11 Hektar).
Im Jahr 2026 sank die Zahl der Betriebe erneut und hat sich im Vergleich zum Rekordjahr 2022 mehr als halbiert (2022: 889 Betriebe). Die Anbaufläche hingegen stieg nach dem Einbruch im vergangenen Jahr (2025: 5.274 Hektar) wieder an.
Die Flächen und Anzahl der Anbauer verteilen sich 2026 wie folgt auf die einzelnen Bundesländer:
Bundesland Anbaufläche in Hektar Anzahl der Anbauer
Im Jahr 2026 sank die Zahl der Betriebe erneut und hat sich im Vergleich zum Rekordjahr 2022 mehr als halbiert (2022: 889 Betriebe). Die Anbaufläche hingegen stieg nach dem Einbruch im vergangenen Jahr (2025: 5.274 Hektar) wieder an.
Die Flächen und Anzahl der Anbauer verteilen sich 2026 wie folgt auf die einzelnen Bundesländer:
Bundesland Anbaufläche in Hektar Anzahl der Anbauer
- Baden-Württemberg 176 50
- Bayern 454 95
- Brandenburg 1.164 30
- Hessen 65 17
- Mecklenburg-
- Vorpommern 437 14
- Niedersachsen 1.737 126
- Nordrhein-Westfalen 161 25
- Rheinland-Pfalz 97 11
- Sachsen 221 13
- Sachsen-Anhalt 630 23
- Schleswig-Holstein 83 12
- Thüringen 560 25
- Berlin, Bremen,
- Hamburg, Saarland 0 0
*Drei Betriebe bauen in jeweils zwei Bundesländern an, weshalb sich die Anzahl der Betriebe in der Tabelle um drei erhöht.
BLE prüft THC-Gehalt von Nutzhanf
Seit 1996 dürfen zugelassene Nutzhanfsorten wieder angebaut werden, allerdings nur von landwirtschaftlichen Betrieben und auch nur dann, wenn der Gehalt an Tetrahydrocannabinol (THC), dem in den Blüten enthaltenen psychoaktiven Wirkstoff, nicht über 0,3 Prozent liegt.
Die BLE ist dafür zuständig, die Einhaltung der zulässigen THC-Gehalte der angebauten Nutzhanfsorten zu kontrollieren. Jeder Betrieb, der Nutzhanf anbaut, muss dies bei der BLE bis zum 01. Juli des Anbaujahres anzeigen.
Mussten in der Vergangenheit alle Betriebe auch den Blühbeginn der BLE melden, ist dies seit 2024 im Zuge des Bürokratieabbaus nur noch nach Aufforderung notwendig. Der BLE-Prüfdienst nimmt anschließend Proben vor Ort, um den THC-Gehalt zu bestimmen. Mit der Ernte des Nutzhanfs darf wiederum erst begonnen werden, wenn die BLE diese freigibt.
Mehr Artikel auf Klönschnack by Rita, BTW Rita Schüler und Montags bei Tina Peel im Abenteuer Selbsterkenntnis.
