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Es werden Posts vom März, 2026 angezeigt.

Gemüse mit Sinn

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Es gibt Gemüsesorten, die sind für Kinder ein Graus. An vorderster Stelle stehen Brokkoli, Blumenkohl oder Rosenkohl, der selbst für manche Erwachsene eine geschmackliche Herausforderung ist.   Dabei sind Kohlsorten sehr gesund: In ihnen stecken nicht nur Vitamine und Mineralstoffe, sondern auch Folsäure, Eisen oder Ballaststoffe. Zu den Brassica-Gemüsesorten zählen unter anderem Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl, Grünkohl, Rotkohl, Weißkohl, Wirsing, Kohlrabi und Romanesco. Geschmackssinn lässt sich trainieren Was diese Kohlsorten gemeinsam haben: Sie schmecken bitter, vor allem für Kinder. Denn in ihnen steckt ein Substrat. Beim Kauen im Mundraum reagiert dieses Substrat mit den Bakterien, die in unserem Speichel ganz natürlich vorkommen. So entstehen schwefelartige Stoffe, die von Kindern als äußerst unangenehm empfunden werden. Die Folge: Es schmeckt "bäh". Im Laufe des Lebens kommt Erfahrung hinzu: Denn je älter wir werden, desto mehr kann sich unser Geschmacksempfinden...

Von der Filtertüte zum Weltkonzern

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Amalie Auguste Melitta Bentz (1873 – 1950) liebte Kaffee. Allerdings soll sie sich die Hausfrau mehr als einmal über die Kaffeekrümel im morgendlichen Heißgetränk geärgert haben.    Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass man zu ihrer Zeit das Kaffeepulver komplett in Wasser aufbrühte und den so entstandenen Kaffeesatz mit einem Sieb abschüttete. Nun verfügte Frau Bentz aber auch über eine pragmatische Seite verfügte und sie ging das geschilderte Problem auf ihre Weise an. So durchlöcherte sie den Boden einer Konservendose mit einem Nagel und legte ein Löschpapier aus dem Schulheft ihres Sohnes in den so präparierten Behälter. Voilà, fertig war die erste Filtertüte, mit welcher der Kaffeesatz aus dem Getränk ferngehalten werden konnte. Am 15. Dezember 1908 ließ das Ehepaar Melitta Benz dann mit einem Eigenkapital von 73 Reichspfennigen Melitta als Marke in das Handelsregister in Dresden eingetragen. Melitta Bentz’ Mann Hugo Bentz betrieb seit 1906 ein Haushaltswar...

Ein Lächeln geht um die Welt

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Im Dezember 1963 sollte Harvey Ball (*10. Juli 1921 - †12. April 2001 US-amerikanischer Grafikdesigner.) einen Ansteckbutton für die kleine Versicherungsgesellschaft State Mutual Life Assurance Cos. of America entwerfen, um deren Mitarbeiter zu motivieren. Also zeichnete er einen Kreis, malte ihn gelb aus, setzte zwei Punkte hinein, darunter einen Halbkreis, und das Smiley war geboren. Diese Ansteckbuttons wurden dann auch an die Kunden des Unternehmens verteilt und das Smiley rasch so populär, dass es schon wenige Monate später weltweit bekannt war. Ball erhielt für den Entwurf 45 US-Dollar. Durch eine fehlende rechtliche Absicherung des Motivs verdiente Harvey Ball (von den 45 Dollar mal abgesehen) gar nichts. Er beschäftigte sich trotz des entgangenen Gewinns weiterhin mit dem Smiley und gründete die World Smile Corporation, deren verkaufte Smiley-Produkte Kinderhilfsorganisationen in der ganzen Welt zugutekommen. Dieses Anliegen wurde auch nach seinem Tod im Jahr 2001...

Die Entdeckung des Koffeins

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Friedlieb Ferdinand Runge interessierte sich schon als Jugendlicher für die Chemie und soll früh mit eigenen Experimenten begonnen haben. Während dieser Zeit soll ihm versehentlich eine geringe Menge des Safts der Schwarzen Tollkirsche ins Auge gelangt sein, was beim jungen Runge eine pupillenvergrößernde Wirkung feststellen ließ. Diese Beobachtung sollte er während seiner Studienzeit in Jena dann Johann Wolfgang von Goethe vorführen. Goethe war als Gast von Runges Vorgesetzten an der Universität Jena eingeladen und ging der Vermutung nach, dass Kaffee als Mittel gegen das Gift der Tollkirsche wirken könnte. Als Dank für das Experiment schenkte Goethe dem Chemie-Studierenden einige Kaffeebohnen und machte den Vorschlag, dass dieser deren chemische Zusammensetzung auf eine wirksame Substanz untersuchen möge. 1819 gelang es Runge schließlich, Koffein aus den Bohnen zu isolieren.  Dementsprechend gilt er auch als der Entdecker des Koffeins. Unabhängig von Runge konnten französische Ap...