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btw #257 Bienenfreundlicher Borretsch

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Borretsch zählt auf jeden Fall zu den bienenfreundlichen Kräutern. Die sternförmigen Blüten enthalten viel Nektar.    Sie sind ebenso essbar wie die behaarten Blätter, die leicht nach Gurke schmecken. Daher ist die einjährige, pflegeleichte Pflanze auch unter dem Namen Gurkenkraut bekannt. Mit den frisch gezupften Blüten kannst du Salate aufpeppen, gehackt verwandeln sie Kräuterquark, Dips und Kräuterbutter in farbenfrohe Hingucker. Borretsch kannst du von April bis Ende Juni an einem sonnigen Platz mit durchlässigem, feuchten Boden direkt aussäen. Je nach Aussaat blüht die Pflanze ab Juni. Ich habe einen grossen Topf genommen und Saatgut von Rühlemann's Kräuter und Duftpflanzen . Lasse die Blüte stehen, sodass sich Samen ausbilden können. Auf diese Weise verbreiten sich die bienenfreundlichen Pflanze eigenständig. Im nächsten Frühling kannst du dann beobachten, wo Keimlinge und Jungpflanzen entstehen. Alternativ sammel die Samen im Spätsommer oder Herbst ein und lagern sie tr...

btw #256 Marmelade oder Konfitüüüre

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Es gibt sie tatsächlich, die Konfitürenverordnung, Da wurde dann über 2 Jahre überlegt, ob Marmelade oder Konfitüre der richtige Handelsname ist und jetzt kommts: "In Deutschland wurde der Begriff Marmelade für Zubereitungen aus zahlreichen Früchten wie Johannisbeeren, Kirschen, Erdbeeren, Aprikosen/Marillen, Himbeeren, Pflaumen, Birnen, Äpfeln und anderen verwendet. Der Unterschied zur Konfitüre bestand darin, dass bei dieser noch Fruchtstücke erkennbar waren. Man unterschied außerdem Einfrucht- von Mehrfruchtmarmeladen." Ich denke da viel praktischer, Marmelade muss zum löffeln sein, Kirschen und Beeren gut erkennbar sein, grössere Früchte wie Aprikosen und Erdbeeren zerkleinert, ganz klar. In Marmeladenrezepten in alten Kochbüchern wird weiterhin die traditionelle Marmelade beschrieben. Zu diesen Rezepten gehören zum Beispiel auch Mehrfruchtmarmeladen und Marmelade aus Sauerkirsche, Stachelbeere und Schwarzer Johannisbeere. Na bitte, geht doch! ©rita s.     ...

btw #255 Von Wildbienen und Honigbienen

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Wildbienen fühlen sich dort wohl, wo die Natur vielfältig ist: Wo es blühende Pflanzen, Hecken, Totholz, offene Erdflächen, Sand- und Steinhaufen gibt.    Doch diese Lebensräume werden in Deutschland immer seltener. Immer mehr Natur muss landwirtschaftlichen Flächen, Siedlungen, Straßen und Industrie weichen. Die Honigbiene, die uns mit Honig versorgt, ist nur eine von rund 600 Bienenarten, die in Deutschland leben. All diese Wildbienen und viele andere Insekten bestäuben auch unsere Nutzpflanzen, also unser Gemüse, Getreide und Obst.    Das heißt: Ohne Bienen und andere Insekten hätten wir viel weniger zu essen auf der Welt. ©rita s.     Mehr Artikel auf Klönschnack by Rita , BTW Rita Schüler und Montags bei Tina Peel im Abenteuer Selbsterkenntnis.

btw #252 Der Ginkgobaum - ein Symbol der Hoffnung

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Der Ginkgobaum, auch bekannt als chinesischer Glücksbaum, ist eine der ältesten Pflanzen der Welt. Er wird auch Tempelbaum, Tausend-Taler-Baum oder Elefantenohr-Baum genannt und steht für Hoffnung, Widerstandskraft und Langlebigkeit.    Ein Zeichen des Lebens, der Hoffnung und der Unzerstörbarkeit der Natur.   Das Ginkgoblatt ist einzigartig in seiner Form – es ist geteilt und doch eins .  Deshalb steht es für: ❤️ Liebe und Freundschaft 💪 Stärke und Widerstandskraft 🌿 Langlebigkeit und Gesundheit ☯ Harmonie von Yin und Yang In der chinesischen Philosophie symbolisiert das geteilte Blatt die Einheit von Gegensätzen – Sanftheit und Lebenskraft, Vergangenheit und Zukunft, Körper und Geist. Ein Ginkgoblatt als Schmuck zu tragen, sei es als Anhänger, Ohrstecker oder Ohrhänger, unterstreicht diese besondere Symbolik und begleitet dich als Zeichen für Hoffnung und Lebensenergie. ©rita s.     Mehr Artikel auf Klönschnack by Rita , BTW Rita Schüler un...

btw #253 Zum ökologischen Gärtnern ist ein Umdenken nötig

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Gerade der Rasen nimmt in vielen deutschen Gärten einen Großteil der Fläche ein – eine Fläche, auf die Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer aktiv Einfluss nehmen und nützliche Lebensräume für Insekten schaffen können. Um sich mit dem Anblick eines Gartens anzufreunden, in dem Löwenzahn und Gänseblümchen im Rasen wachsen, ist jedoch ein Umdenken nötig. Bei vielen sind solche Pflanzen oft als Unkraut verschrien.   Dabei ist "Unkraut" ein menschengemachter Begriff, es handelt sich dabei schlicht um Wildkräuter mit einem hohen ökologischen Wert für Insekten. Je größer das Wissen über diese Pflanzen ist, desto eher wächst auch die Akzeptanz. Wem eine große Fläche ungemährter Rasen zu unordentlich erscheint, kann zumindest einen Teil ungemäht stehen lassen. Einzelne "wilde Ecken" oder eine ungemähte Stelle inmitten des gepflegten Rasens ist für Insekten und andere Tiere bereits eine große Hilfe. Andere Teile des Gartens lassen sich dann zum Spielen oder G...

btw #254 - Kiesgarten mit Staudenbepflanzung

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Ein Kiesgarten mit durchdachter Staudenbepflanzung ist etwas völlig anderes als Schottergärten und bleibt in der Regel legal. Hier dient der Kies als Mulchschicht zwischen Pflanzen, die tatsächlich im Boden wurzeln. Wer Lavendel, Fetthenne und Ziergräser zwischen Kieselsteinen wachsen lässt, betreibt eine Form der Gartengestaltung, die sogar ökologisch wertvoll sein kann. Wer hingegen drei Buchsbaumkugeln in ein Meer aus grauem Schotter stellt, hat nach aktueller Rechtslage einen Schottergarten – unabhängig davon, wie gepflegt die wenigen Pflanzen aussehen. Schottergärten bei Sonneneinstrahlung Schottergärten heizen sich bei Sonneneinstrahlung stark auf und speichern diese Wärme bis in die Nachtstunden. In dicht bebauten Wohngebieten verstärkt das den sogenannten Wärmeinseleffekt erheblich. Während ein begrünter Vorgarten durch Verdunstung kühlt, strahlt der Schotter die Hitze zurück und erhöht die Umgebungstemperatur um mehrere Grad. Die fehlende Versickerungsfähigkeit ...

btw #251 - 17 Millionen Privatgärten

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Vielen Menschen ist sicherlich nicht annähernd bewusst, welchen Wert Privatgärten für Biodiversität und Klimaanpassung haben. Wer denkt, dass sein kleiner Garten ohnehin keinen Einfluss hat, sollte sich klarmachen, dass es etwa 17 Millionen Privatgärten in Deutschland gibt ... eine riesige Anzahl kleiner Lebensräume mit enormer Gesamtfläche. Würde auch nur in jedem fünften Garten Insektenfreundliche Pflanzen stehen, würde das Nahrung viele Millionen im Jahr fliegende Insekten bedeuten. Eine Wiese kann schon nach einem Monat ohne Mähen etwa die zehnfache Nektarmenge eines wöchentlich gemähten Rasens bieten. Auf einer natürlichen Blumenwiese von der Fläche eines Basketballfelds können etwa 60.000 Insekten leben. Die Bedeutung von Gärten ist auch deshalb groß, weil urbane Räume im Zuge intensivierter Landwirtschaft die entscheidenden Rückzugsorte für etliche Arten geworden sind. Bunte und blühende Wiesen sind aus der Kulturlandschaft fast verschwunden, und ein Drittel der ur...

btw #250 Schottergärten als Privatangelegenheit

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Lange galten Schottergärten als Privatangelegenheit. Diese Sichtweise hat sich grundlegend gewandelt. Die Klimaanpassung in Städten und Gemeinden ist zu einer drängenden Aufgabe geworden, und die Kommunen suchen nach Hebeln, um versiegelte oder ökologisch wertlose Flächen zu reduzieren. Die privaten Vorgärten summieren sich in Deutschland auf eine beachtliche Gesamtfläche – Schätzungen gehen von mehreren zehntausend Hektar aus, die allein durch Schottergärten verloren gegangen sind. Das alte Unkrautvlies muss raus, und der verdichtete Boden darunter braucht gründliche Lockerung. Eine stabile Grabegabel mit langen Zinken ist das ideale Werkzeug für diese Arbeit. Sie dringt leichter in verdichtete Böden ein als ein Spaten. Wurzelwachstum Unter den meisten Schottergärten liegt ein Unkrautvlies, das jegliches Wurzelwachstum verhindert. Selbst wenn Sie Löcher ins Vlies schneiden und dort Pflanzen einsetzen, erreichen die Wurzeln nicht den eigentlichen Boden darunter. Die Pfla...

btw #249 Rückbau-Pflicht für Schottergärten

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Der graue Vorgarten hat ein Ablaufdatum. In immer mehr Bundesländern greift die Rückbaupflicht für bestehende Schottergärten, und die Uhr tickt: Ende 2026 endet in einigen Regionen die Übergangsfrist. Wer jetzt nicht handelt, riskiert empfindliche Bußgelder. Ein Kiesgarten mit durchdachter Staudenbepflanzung ist etwas völlig anderes und bleibt in der Regel legal. Hier dient der Kies als Mulchschicht zwischen Pflanzen, die tatsächlich im Boden wurzeln. Die Unterscheidung ist wichtig: Wer Lavendel, Fetthenne und Ziergräser zwischen Kieselsteinen wachsen lässt, betreibt eine Form der Gartengestaltung, die sogar ökologisch wertvoll sein kann. Wer hingegen drei Buchsbaumkugeln in ein Meer aus grauem Schotter stellt, hat nach aktueller Rechtslage einen Schottergarten – unabhängig davon, wie gepflegt die wenigen Pflanzen aussehen. Schottergärten Schottergärten heizen sich bei Sonneneinstrahlung stark auf und speichern diese Wärme bis in die Nachtstunden. In dicht bebauten Wohn...

btw #248 Neues Rasen-Gesetz

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Weg mit dem Kunstrasen, die Uhr läuft bald ab! Hintergrund ist, dass der künstliche Belag als umweltschädlich gilt. Er enthält unter anderem Mikroplastik, erhitzt sich stark an sonnigen Tagen und verdrängt wichtige Lebensräume für Insekten wie Bienen und Co. Das Thema sorgt derzeit bei vielen Hobby-Gärtnern für Verunsicherung. Die neuen Regeln bieten zugleich eine Chance: Wer auf naturnahe Rasenflächen oder Blumenwiesen setzt, unterstützt aktiv die Artenvielfalt. Gerade im eigenen Garten lassen sich damit wertvolle Rückzugsräume für Bienen, Schmetterlinge und andere Tiere schaffen. Wann bei euch oder ihnen die Zeit für die Umgestaltung gekommen ist, bitte bei den zuständigen Ämtern nachfragen, nicht beim Händler für Kunstrasen. ©rita s.     Mehr Artikel auf Klönschnack by Rita , BTW Rita Schüler und Montags bei Tina Peel im Abenteuer Selbsterkenntnis.

btw #247 Der Garten der Venus von Tina Peel

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Schon der Name verführt zum Schwelgen, regt die Sinne an, die Seele öffnet sich wie eine Duftrose. Und dann schwupps, kein Garten da. Pech gehabt? Also schon irgendwie, weil ein Garten, und sei er noch so klein, natürlich etwas Schönes ist. Die Betonung liegt auf «natürlich». Der Garten der Venus ist gleichzeitig Einstellungssache. Es geht wieder einmal um Selbstliebe und Selbstfürsorge, die schöne Auswirkungen zeigt, in Körper, Geist und Seele, also ganz umfassend und konkret. Das ist ein Jekami-Projekt – jeder kann mitmachen, unabhängig vom Stand der Venus, und auch im Winter. Und es gibt da noch die Idee der Miniwäldchen, die überall entstehen, mal größer mal kleiner. Wer will, kann mithelfen bei solchen Projekten und Bäumchen pflanzen. Oder sogar selber eines anreißen – Projekt nicht Bäumchen. Wo immer eine freie Fläche ist, in der Stadt, in einem Garten, kleine, große, leere Flächen … nur zu. Sie bieten sich an und freuen sich über die Zuwendung. Dann zuschauen, wie...

btw #246 Leitungs­wasser als Trinkwasser

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Unser Trink­wasser wird vor allem aus Grund­wasser gewonnen, stammt aber auch aus Flüssen, Seen oder Talsperren.    Drei Viertel dieses Rohwassers müssen die Wasser­werke aufbereiten. Die Qualitäts­kriterien an Trink­wasser aus der Leitung sind streng. Laut Umwelt­bundes­amt hält Trink­wasser in Deutsch­land die Vorgaben der Trink­wasser­ver­ordnung zu mehr als 99 Prozent ein. Wasser­werke müssen die Werte ständig kontrollieren und bei Gefahr öffent­lich warnen. Leitungs­wasser ist das umwelt­freundlichste und klimaschonendste Getränk. Es muss nicht abge­füllt, verpackt oder trans­portiert werden. ©rita s.     Mehr Artikel auf Klönschnack by Rita , BTW Rita Schüler und Montags bei Tina Peel im Abenteuer Selbsterkenntnis.     Bild JonasKIM/Pixabay

btw #245 Das beliebteste Kleidungsstück der Welt ...

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mindestens eine Jeans hat wohl jeder Mensch im Schrank, sagt die Statistik ... Die Ur-Jeans besteht aus einem robusten Baumwolldenim, der starken Belastungen standhält. Die typische Stoffoptik entsteht durch die Verbindung eines blau gefärbten Kettfadens mit einem weißen Schussfaden. Es ist längst kein Geheimnis, dass Jeans keine nachhaltigen Kleidungsstücke sind. Angefangen bei der angebauten Baumwolle bis hin zu Tausenden Litern Wasser, die für die Herstellung nur einer einzigen Jeans verbraucht werden. Beim Färben und Bleichen des Stoffs werden zudem oft schädliche Chemikalien eingesetzt. btw kaufen wir mehr Denimhosen, als wir wirklich brauchen. Ein kleiner Schritt zu mehr Nachhaltigkeit ist deshalb schon, die Jeans so lange wie möglich zu tragen und dafür lohnt es sich meist, beim Kauf etwas mehr Geld zu investieren. ©rita s.     Mehr Artikel auf Klönschnack by Rita , BTW Rita Schüler und Montags bei Tina Peel im Abenteuer Selbsterkenntnis. Bildquelle: congerdesign/pix...

btw #244 Wir machen heute blau

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Die Färber, die Stoffe rot oder gelb oder anders färbten, gaben die Stoffe in die Küpe (Farblösung) und hängten sie dann zum Trocknen auf. Das geht relativ schnell. Die Blaufärbung mit Indigo braucht aber einen Oxidationsprozeß an der Luft, der länger dauert, als nur das Trocknen, nämlich rund 48 Stunden.    Der Samstag war ein regulärer Arbeitstag, da wurden die Indigo-behandelten Stoffe auf die Leinen gehängt und Sonntag und Montag nahmen sie den Platz dort in Beschlag. Montags konnten deshalb keine anderen Stoffe (z.B. gelb oder rot) gefärbt werden, weil die Leinen voll waren, weil "blau gemacht" wurde. ©rita s.     Mehr Artikel auf Klönschnack by Rita , BTW Rita Schüler und Montags bei Tina Peel im Abenteuer Selbsterkenntnis.       Bildquelle: Alexa/Pixabay

Schon gewusst? Hummeln ...

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... sind etwas größer als Honigbienen und wirken kräftiger. Sie haben außerdem einen dichteren Pelz und einen längeren Saugrüssel. Hummeln können in einem Volk leben oder einzeln. Oft fliegen sie auch bei schlechtem Wetter aus, um Blüten zu bestäuben. Seit einigen Jahrzehnten werden Hummeln als Bestäuber von Obst und Gemüse in Gewächshäusern eingesetzt – vor allem bei Tomaten.   Mehr Artikel auf Klönschnack by Rita , BTW Rita Schüler und Montags bei Tina Peel im Abenteuer Selbsterkenntnis.

Eine Wildblumenwiese anzulegen, ist denkbar einfach

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Besorgen Sie sich zunächst im Fachhandel oder per Internet eine Wildblumen-Mischung. Achten Sie aber darauf, dass es sich um heimische Arten aus biologischer Produktion handelt. Tragen Sie vorhandene Grassoden dünn ab – eventuell auch nur auf einem abgesteckten Stück, zum Beispiel als kreisrundes „Schmuckbeet“ mitten in der Rasenfläche.   Sie können die Erde mit etwas Sand „abmagern“, denn Wildblumen mögen es meist nährstoffarm. Wurzeln und Steine entfernen. Wer die Arbeit mit dem Spaten scheut, kann auch eine dicke Mulchschicht (10 bis 15 Zentimeter) auf den Rasen auftragen, sodass das Gras darunter abstirbt.   Lockern und mischen Sie Boden und Sand, bringen Sie die Saatmischung nach den Anweisungen auf der Packung auf und harken Sie sie leicht ein. Gut andrücken mit einer Walze, einer Schaufel oder Brettern unter den Schuhen (Marke Eigenbau). Mindestens vier Wochen feucht halten, damit die Saat keimen kann. Einmal mähen im Jahr reicht Schon im ersten Jahr erf...

Die fleissigen Honigbienen

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Für ein Glas Honig müssen Bienen Millionen Blüten anfliegen. Dabei legen sie etwa 60.000 Kilometer zurück – eine Strecke, die anderthalbmal um die Erde reicht. Was für eine Arbeit in einem Glas Honig steckt!   In Deutschland gibt es nur eine Art der Honigbiene, aber rund 600 Wildbienenarten.  

Oregano und Majoran

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Aufgrund seines botanischen Namens Origanum majorana wird Majoran gerne mit Oregano (Origanum vulgare) verwechselt. Beide gehören zur Gattung Dost (Origanum). Während es sich beim Oregano jedoch um eine winterharte Staude handelt, muss der wärmebedürftige Majoran jedes Jahr neu ausgesät werden. Der Hauptunterschied zwischen Oregano und Majoran findet sich bei der Anwendung in der Küche: Während Oregano als typisches Pizzagewürz gilt, verfeinert Majoran Fleisch, Fisch, Geflügel, Eintöpfe und Würste, weshalb er im Volksmund auch "Wurstkraut" genannt wird. Oregano kann sowohl im Kräuterbeet als auch in Töpfen und Kübeln gepflanzt werden. ©rita s.

Zum ökologischen Gärtnern ist ein Umdenken nötig

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Gerade der Rasen nimmt in vielen deutschen Gärten einen Großteil der Fläche ein – eine Fläche, auf die Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer aktiv Einfluss nehmen und nützliche Lebensräume für Insekten schaffen können. Um sich mit dem Anblick eines Gartens anzufreunden, in dem Löwenzahn und Gänseblümchen im Rasen wachsen, ist jedoch ein Umdenken nötig. Bei vielen sind solche Pflanzen oft als Unkraut verschrien.   Dabei ist "Unkraut" ein menschengemachter Begriff, es handelt sich dabei schlicht um Wildkräuter mit einem hohen ökologischen Wert für Insekten. Je größer das Wissen über diese Pflanzen ist, desto eher wächst auch die Akzeptanz. Wem eine große Fläche ungemährter Rasen zu unordentlich erscheint, kann zumindest einen Teil ungemäht stehen lassen. Einzelne "wilde Ecken" oder eine ungemähte Stelle inmitten des gepflegten Rasens ist für Insekten und andere Tiere bereits eine große Hilfe. Andere Teile des Gartens lassen sich dann zum Spielen oder G...

Die Schönaster ist Staude des Jahres 2026

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Die Schönaster (Kalimeris) hat alles, was man sich von einer Staude wünscht: Sie ist robust, gesund und langlebig. Es ist also nicht verwunderlich, dass sie vom Bund deutscher Staudengärtner (BdS) zur Staude des Jahres 2026 gewählt wurde. Besonders fasziniert ihre lange Blütezeit, Bereits Ende Juni schmücken sich die Dauerblüher überreich den ganzen Sommer bis September. Der grosse Vorteil, dass sie mit ihren 60 bis 80 Zentimeter hohen Stielen absolut standfest ist. Wie alle Schönastern fühlt sie sich an sonnigen bis halbschattigen Plätzen im Beet am wohlsten. Ein frischer Boden sagt den unkomplizierten Stauden am meisten zu, doch Trockenheit ist auch kein Problem. Die Pflanzen bleiben dann einfach etwas zierlicher im Wuchs. Für die zeitgemäße Art des Gärtnerns im Einklang mit der Natur ohne Chemie und Dünger sind die Blütenhorste ideal. ©rita s.     Bild von Kathas_Fotos auf Pixabay