Zwei Liter Wasser am Tag trinken - so lautet eine weitverbreitete Faustregel.
Wissenschaftlich belegt ist sie allerdings nicht. Woher der Mythos von den zwei Litern kommt, ist nicht klar.
Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollte ein Erwachsener etwa 1,5 Liter Wasser am Tag trinken. Weniger als 1 Liter pro Tag sind nicht genug, um den Körper ausreichend mit Flüssigkeit zu versorgen.
Wer viel Obst, Gemüse und Suppen isst, nimmt auch durch feste Nahrung Flüssigkeit auf und muss dementsprechend weniger trinken. Sogar Fleisch liefert Flüssigkeit.
In einigen Situationen benötige der Körper besonders viel Flüssigkeit, etwa bei großer Hitze, extremer Kälte, Fieber, Erbrechen und Durchfall. Auch Sport oder körperliche Arbeit sorgen dafür, dass wir mehr Wasser brauchen.
Das beste Zeichen für Flüssigkeitsmangel ist Durst.
Sprudel oder stilles Wasser?
Im Prinzip sind beide Wassersorten gesund, wirken aber unterschiedlich auf den Körper. Bei prickelndem Wasser wird die Mundschleimhaut besser durchblutet und der Speichelfluss wird angekurbelt. Auch die Verdauung wird angeregt, da viel Luft in den Magen gelangt. Sprudelndes Wasser kann allerdings auch zu Blähungen, Völlegefühl und Aufstoßen führen.
Eine Übersäuerung kann Wasser mit Kohlensäure nicht verursachen, es wirkt auf unseren Säure-Basen-Haushalt nicht sauer, sondern neutral. Und auch der Mythos, dass Kohlensäure Kalzium aus den Knochen löst, ist falsch.
Wer einen gereizten Magen hat, der sollte zu stillem Wasser greifen, denn Kohlensäure fördert die Bildung von Magensaft. Wer stilles Wasser mag, der kann getrost Leitungswasser trinken.
Kaffee wirkt entgegen der landläufigen Meinung nicht entwässernd. Koffeinhaltige Getränke können daher durchaus in die tägliche Flüssigkeitsbilanz miteinbezogen werden, sagen die Forscher.
Wer Kaffee trinkt, scheidet bis zu 84 Prozent der aufgenommenen Flüssigkeit innerhalb eines Tages wieder über den Urin aus. Wer reines Wasser trinkt, scheidet bis zu 81 Prozent aus.
Trotzdem sollte man Kaffee oder Tee nicht gegen den Durst trinken, denn sehr viel Koffein kann beispielsweise den Blutdruck erhöhen. Mineralwasser oder Saftschorlen sind viel besser geeignet, Flüssigkeitsverluste auszugleichen.
Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollte ein Erwachsener etwa 1,5 Liter Wasser am Tag trinken. Weniger als 1 Liter pro Tag sind nicht genug, um den Körper ausreichend mit Flüssigkeit zu versorgen.
Wer viel Obst, Gemüse und Suppen isst, nimmt auch durch feste Nahrung Flüssigkeit auf und muss dementsprechend weniger trinken. Sogar Fleisch liefert Flüssigkeit.
In einigen Situationen benötige der Körper besonders viel Flüssigkeit, etwa bei großer Hitze, extremer Kälte, Fieber, Erbrechen und Durchfall. Auch Sport oder körperliche Arbeit sorgen dafür, dass wir mehr Wasser brauchen.
Das beste Zeichen für Flüssigkeitsmangel ist Durst.
Sprudel oder stilles Wasser?
Im Prinzip sind beide Wassersorten gesund, wirken aber unterschiedlich auf den Körper. Bei prickelndem Wasser wird die Mundschleimhaut besser durchblutet und der Speichelfluss wird angekurbelt. Auch die Verdauung wird angeregt, da viel Luft in den Magen gelangt. Sprudelndes Wasser kann allerdings auch zu Blähungen, Völlegefühl und Aufstoßen führen.
Eine Übersäuerung kann Wasser mit Kohlensäure nicht verursachen, es wirkt auf unseren Säure-Basen-Haushalt nicht sauer, sondern neutral. Und auch der Mythos, dass Kohlensäure Kalzium aus den Knochen löst, ist falsch.
Wer einen gereizten Magen hat, der sollte zu stillem Wasser greifen, denn Kohlensäure fördert die Bildung von Magensaft. Wer stilles Wasser mag, der kann getrost Leitungswasser trinken.
Kaffee wirkt entgegen der landläufigen Meinung nicht entwässernd. Koffeinhaltige Getränke können daher durchaus in die tägliche Flüssigkeitsbilanz miteinbezogen werden, sagen die Forscher.
Wer Kaffee trinkt, scheidet bis zu 84 Prozent der aufgenommenen Flüssigkeit innerhalb eines Tages wieder über den Urin aus. Wer reines Wasser trinkt, scheidet bis zu 81 Prozent aus.
Trotzdem sollte man Kaffee oder Tee nicht gegen den Durst trinken, denn sehr viel Koffein kann beispielsweise den Blutdruck erhöhen. Mineralwasser oder Saftschorlen sind viel besser geeignet, Flüssigkeitsverluste auszugleichen.
©rita s.
Bild: Anja/cocoparisienne on Pixabay






