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btw - Rückbau-Pflicht für Schottergärten

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Der graue Vorgarten hat ein Ablaufdatum. In immer mehr Bundesländern greift die Rückbaupflicht für bestehende Schottergärten, und die Uhr tickt: Ende 2026 endet in einigen Regionen die Übergangsfrist. Wer jetzt nicht handelt, riskiert empfindliche Bußgelder. Ein Kiesgarten mit durchdachter Staudenbepflanzung ist etwas völlig anderes und bleibt in der Regel legal. Hier dient der Kies als Mulchschicht zwischen Pflanzen, die tatsächlich im Boden wurzeln. Die Unterscheidung ist wichtig: Wer Lavendel, Fetthenne und Ziergräser zwischen Kieselsteinen wachsen lässt, betreibt eine Form der Gartengestaltung, die sogar ökologisch wertvoll sein kann. Wer hingegen drei Buchsbaumkugeln in ein Meer aus grauem Schotter stellt, hat nach aktueller Rechtslage einen Schottergarten – unabhängig davon, wie gepflegt die wenigen Pflanzen aussehen. Schottergärten Schottergärten heizen sich bei Sonneneinstrahlung stark auf und speichern diese Wärme bis in die Nachtstunden. In dicht bebauten Wohn...

btw #248 Neues Rasen-Gesetz

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Weg mit dem Kunstrasen, die Uhr läuft bald ab! Hintergrund ist, dass der künstliche Belag als umweltschädlich gilt. Er enthält unter anderem Mikroplastik, erhitzt sich stark an sonnigen Tagen und verdrängt wichtige Lebensräume für Insekten wie Bienen und Co. Das Thema sorgt derzeit bei vielen Hobby-Gärtnern für Verunsicherung. Die neuen Regeln bieten zugleich eine Chance: Wer auf naturnahe Rasenflächen oder Blumenwiesen setzt, unterstützt aktiv die Artenvielfalt. Gerade im eigenen Garten lassen sich damit wertvolle Rückzugsräume für Bienen, Schmetterlinge und andere Tiere schaffen. Wann bei euch oder ihnen die Zeit für die Umgestaltung gekommen ist, bitte bei den zuständigen Ämtern nachfragen, nicht beim Händler für Kunstrasen. ©rita s.     Mehr Artikel auf Klönschnack by Rita , BTW Rita Schüler und Montags bei Tina Peel im Abenteuer Selbsterkenntnis.

btw #247 Der Garten der Venus von Tina Peel

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Schon der Name verführt zum Schwelgen, regt die Sinne an, die Seele öffnet sich wie eine Duftrose. Und dann schwupps, kein Garten da. Pech gehabt? Also schon irgendwie, weil ein Garten, und sei er noch so klein, natürlich etwas Schönes ist. Die Betonung liegt auf «natürlich». Der Garten der Venus ist gleichzeitig Einstellungssache. Es geht wieder einmal um Selbstliebe und Selbstfürsorge, die schöne Auswirkungen zeigt, in Körper, Geist und Seele, also ganz umfassend und konkret. Das ist ein Jekami-Projekt – jeder kann mitmachen, unabhängig vom Stand der Venus, und auch im Winter. Und es gibt da noch die Idee der Miniwäldchen, die überall entstehen, mal größer mal kleiner. Wer will, kann mithelfen bei solchen Projekten und Bäumchen pflanzen. Oder sogar selber eines anreißen – Projekt nicht Bäumchen. Wo immer eine freie Fläche ist, in der Stadt, in einem Garten, kleine, große, leere Flächen … nur zu. Sie bieten sich an und freuen sich über die Zuwendung. Dann zuschauen, wie...

btw #246 Leitungs­wasser als Trinkwasser

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Unser Trink­wasser wird vor allem aus Grund­wasser gewonnen, stammt aber auch aus Flüssen, Seen oder Talsperren.    Drei Viertel dieses Rohwassers müssen die Wasser­werke aufbereiten. Die Qualitäts­kriterien an Trink­wasser aus der Leitung sind streng. Laut Umwelt­bundes­amt hält Trink­wasser in Deutsch­land die Vorgaben der Trink­wasser­ver­ordnung zu mehr als 99 Prozent ein. Wasser­werke müssen die Werte ständig kontrollieren und bei Gefahr öffent­lich warnen. Leitungs­wasser ist das umwelt­freundlichste und klimaschonendste Getränk. Es muss nicht abge­füllt, verpackt oder trans­portiert werden. ©rita s.     Mehr Artikel auf Klönschnack by Rita , BTW Rita Schüler und Montags bei Tina Peel im Abenteuer Selbsterkenntnis.     Bild JonasKIM/Pixabay

btw #245 Das beliebteste Kleidungsstück der Welt ...

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mindestens eine Jeans hat wohl jeder Mensch im Schrank, sagt die Statistik ... Die Ur-Jeans besteht aus einem robusten Baumwolldenim, der starken Belastungen standhält. Die typische Stoffoptik entsteht durch die Verbindung eines blau gefärbten Kettfadens mit einem weißen Schussfaden. Es ist längst kein Geheimnis, dass Jeans keine nachhaltigen Kleidungsstücke sind. Angefangen bei der angebauten Baumwolle bis hin zu Tausenden Litern Wasser, die für die Herstellung nur einer einzigen Jeans verbraucht werden. Beim Färben und Bleichen des Stoffs werden zudem oft schädliche Chemikalien eingesetzt. btw kaufen wir mehr Denimhosen, als wir wirklich brauchen. Ein kleiner Schritt zu mehr Nachhaltigkeit ist deshalb schon, die Jeans so lange wie möglich zu tragen und dafür lohnt es sich meist, beim Kauf etwas mehr Geld zu investieren. ©rita s.     Mehr Artikel auf Klönschnack by Rita , BTW Rita Schüler und Montags bei Tina Peel im Abenteuer Selbsterkenntnis. Bildquelle: congerdesign/pix...

btw #244 Wir machen heute blau

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Die Färber, die Stoffe rot oder gelb oder anders färbten, gaben die Stoffe in die Küpe (Farblösung) und hängten sie dann zum Trocknen auf. Das geht relativ schnell. Die Blaufärbung mit Indigo braucht aber einen Oxidationsprozeß an der Luft, der länger dauert, als nur das Trocknen, nämlich rund 48 Stunden.    Der Samstag war ein regulärer Arbeitstag, da wurden die Indigo-behandelten Stoffe auf die Leinen gehängt und Sonntag und Montag nahmen sie den Platz dort in Beschlag. Montags konnten deshalb keine anderen Stoffe (z.B. gelb oder rot) gefärbt werden, weil die Leinen voll waren, weil "blau gemacht" wurde. ©rita s.     Mehr Artikel auf Klönschnack by Rita , BTW Rita Schüler und Montags bei Tina Peel im Abenteuer Selbsterkenntnis.       Bildquelle: Alexa/Pixabay

Schon gewusst? Hummeln ...

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... sind etwas größer als Honigbienen und wirken kräftiger. Sie haben außerdem einen dichteren Pelz und einen längeren Saugrüssel. Hummeln können in einem Volk leben oder einzeln. Oft fliegen sie auch bei schlechtem Wetter aus, um Blüten zu bestäuben. Seit einigen Jahrzehnten werden Hummeln als Bestäuber von Obst und Gemüse in Gewächshäusern eingesetzt – vor allem bei Tomaten.   Mehr Artikel auf Klönschnack by Rita , BTW Rita Schüler und Montags bei Tina Peel im Abenteuer Selbsterkenntnis.