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btw #266 - Die Zukunft des Nutzhanfs

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Die Menschheit steht vor einer Energiekrise, denn bislang funktionierte unsere Erde nur durch den Verbrauch fossiler Brennstoffe wie Erdöl, Erdgas oder Kohle. Der Treibhauseffekt wird dadurch beschleunigt und es ist nur noch eine Frage von kurzer Zeit, ehe die Vorräte aufgebraucht sein werden.    Pflanzen, wie Hanf sind bei der Verwendung als Energielieferant CO – neutral und benötigen bei der Verbrennung nur soviel des Treibhausgases, wie die Pflanze während des Wachstums aufgenommen hat. Die komplette Pflanze kann in herkömmlichen Verbrennungsanlagen zur Stromerzeugung genutzt werden. 2,5 kg Biomasse wie Hanfstroh reichen aus, um 1 Kilogramm Heizöl zu produzieren. Jeder Hektar Hanffeld entspricht dabei in etwa 4 Tonnen Heizöl. Die einzige Frage besteht allerdings darin, ob wir jemals ausreichend landwirtschaftlichen Boden für genügend Anbau zur Verfügung haben werden. Denn eines ist klar: Der Energiehunger der Menschheit scheint nahezu unstillbar. Auch das Erdöl wird wohl in...

btw #265 Hanfanbau in Deutschland 2026

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Für das Jahr 2026 meldeten der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) insgesamt 438 Betriebe den Anbau von Nutzhanf auf einer Fläche von 5.785 Hektar. Damit baut jeder Betrieb durchschnittlich gut 13 Hektar Nutzhanf in Deutschland an (2025: knapp 11 Hektar). Im Jahr 2026 sank die Zahl der Betriebe erneut und hat sich im Vergleich zum Rekordjahr 2022 mehr als halbiert (2022: 889 Betriebe). Die Anbaufläche hingegen stieg nach dem Einbruch im vergangenen Jahr (2025: 5.274 Hektar) wieder an. Die Flächen und Anzahl der Anbauer verteilen sich 2026 wie folgt auf die einzelnen Bundesländer:           Bundesland     Anbaufläche in Hektar        Anzahl der Anbauer Baden-Württemberg    176                                        50 Bayern     ...

btw #264 Rechtliche Grundlagen für Nutzhanf in Deutschland

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Die Pflanze selbst ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt. Schon vor Jahrtausenden bauten Menschen Hanf für Kleidung, Seile, Lebensmittel und Baustoffe an. Diese vielseitige Nutzbarkeit ist bis heute das stärkste Argument für einen breiten Einsatz in der modernen Industrie.    Jeder Teil der Hanfpflanze kann verwertet werden. Fasern, Samen, Schäben (die holzige Kernmasse), Blüten und Öl haben unterschiedliche Abnehmer in Textil-, Bau-, Lebensmittel- und Pharmaindustrie. Der Anbau von Nutzhanf ist in Deutschland an klare gesetzliche Voraussetzungen geknüpft. Grundsätzlich darf jeder anerkannte landwirtschaftliche Betrieb Nutzhanf anbauen, ohne eine Sondergenehmigung beantragen zu müssen. Das unterscheidet Nutzhanf deutlich von medizinischem Cannabis, für das eine Lizenz des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte erforderlich ist. Die entscheidende Voraussetzung ist, dass ausschließlich Sorten aus dem gemeinsamen EU-Sortenkatalog angebaut werden dürfen. Für ...

btw #263 - Wofür wird Nutzhanf genutzt?

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Die Einsatzmöglichkeiten von Nutzhanf sind so breit wie kaum bei einer anderen Kulturpflanze. Je nach Sorte und Anbauverfahren lassen sich verschiedene Produktgruppen aus der Hanfpflanze gewinnen. Hanffasern für Textilien und technische Produkte:   Die Bastfasern aus dem Hanfstängel sind äußerst reißfest und feuchtigkeitsabsorbierend. In der Textilbranche werden daraus Kleidungsstücke und Heimtextilien gefertigt, die als besonders strapazierfähig und umweltschonend gelten. Darüber hinaus kommen Hanffasern in der Papierproduktion, in naturfaserverstärkten Kunststoffen und in der Automobilindustrie zum Einsatz. Hanfschäben für Baustoffe:   Die holzigen Schäben, die bei der Fasergewinnung als Nebenprodukt entstehen, sind der Grundstoff für Hanfbeton, ein Gemisch aus Hanfschäben und Kalkbinder. Das Material wird als ökologische Dämmung und als Wandbaustoff eingesetzt und gilt wegen seiner CO₂-bindenden Eigenschaften als Vorzeigeprojekt nachhaltiger Architektur.  Hanfsamen und...

btw #262 Hanf, die wertvolle Nutzpflanze

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Hanf ist eine der ältesten, vielseitigsten Nutzpflanzen der Menschheit und wahrscheinlich auch eine der gebräuchlichsten Heilpflanzen unserer Erde. Die Spuren der Hanfkultivierung lassen sich über 10.000 Jahre zurückverfolgen. Aus Hanf wurden u. a. Kleidung, Seile, Leuchtöle, Papier und Arzneimittel hergestellt. Die Hanfsamen lieferten Mensch und Tier lebensnotwendige Nahrungsfette und Proteine, das machte sie auch als Handelsware in der Jungsteinzeit sehr attraktiv. Hanf ist ein Öko-Rohstoff der höchsten Güteklasse und wegen seiner problemlosen Aufzucht und vollständigen Nutzbarkeit so wertvoll. Beim Anbau von Hanf kann auf Herbizide, Pestizide und Fungizide verzichtet werden. Das schont die Umwelt und ist gut für den Menschen. Die Nutzpflanze Hanf (Cannabis Sativa) steht für Tradition und ist zugleich Vorreiter für nachhaltige, ressourcenschonende und ökologische Produkte. Leider ist Hanf (botanisch: Cannabis Sativa) seit dem Verbot in den USA im Jahre 1937 mit einem ungerechtfertigt...

btw #261 Es herbstet von Tina Peel

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Laut Kalender IST aber noch Sommer und die eine oder andere Hitzewelle rollt denn auch tatsächlich mit etwas Verspätung an. Deshalb stellt man sich unter der Jungfrau-Sonne am besten vorsorglich darauf ein, Sommerkleider UND dickere Pullis griffbereit zu haben. Wohl dem, der flexibel ist und sich anpassen kann!     Der Blick liegt auf der Wettervorschau und der Finger ist gezückt, um falls nötig die Heizung einzuschalten. Aber bitte nicht vorschnell, wir wollen doch die Heizkosten im Rahmen halten.   Trotzdem, das Spiel ist aus, die Stimmung eindeutig ernster. Kleidung und Heizkosten sind nicht das Einzige, was man im September im Auge behalten sollte. Während wir die Ernte einfahren (Mann, ist das anstrengend! So viel Arbeit!), muss sie gleichzeitig clever eingeteilt werden, damit man auch morgen noch kräftig zubeißen kann und übermorgen und überübermorgen, sprich, um überhaupt bis zum nächsten Frühling was zum Beißen zu haben.   Vorsorge ist die halbe...

btw #260 Vom Nutzhanf oder auch Industriehanf ...

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Nutzhanf, auch bekannt als Industriehanf, hat in den letzten Jahren in Deutschland eine beeindruckende Renaissance erlebt. Die vielseitige Nutzpflanze beeinflusst positiv verschiedene Aspekte der Wirtschaft, Landwirtschaft, Gesellschaft und Umwelt. Zum Beispiel produziert ein Hektar Hanf 25% mehr Sauerstoff als ein Hektar Wald und garantiert eine etwa doppelt so hohen Zelluloseproduktion. Ein Hektar Hanf wächst innerhalb von sechs Monaten, während ein Wald Jahrzehnte wächst, bevor er abgeerntet wird. Durch die Herstellung von Hanfpapier könnten wir jedes Jahr Millionen Hektar Wald retten. ©rita s.     Mehr Artikel auf Klönschnack by Rita , BTW Rita Schüler und Montags bei Tina Peel im Abenteuer Selbsterkenntnis.