Die Einsatzmöglichkeiten von Nutzhanf sind so breit wie kaum bei einer anderen Kulturpflanze. Je nach Sorte und Anbauverfahren lassen sich verschiedene Produktgruppen aus der Hanfpflanze gewinnen. Hanffasern für Textilien und technische Produkte: Die Bastfasern aus dem Hanfstängel sind äußerst reißfest und feuchtigkeitsabsorbierend. In der Textilbranche werden daraus Kleidungsstücke und Heimtextilien gefertigt, die als besonders strapazierfähig und umweltschonend gelten. Darüber hinaus kommen Hanffasern in der Papierproduktion, in naturfaserverstärkten Kunststoffen und in der Automobilindustrie zum Einsatz. Hanfschäben für Baustoffe: Die holzigen Schäben, die bei der Fasergewinnung als Nebenprodukt entstehen, sind der Grundstoff für Hanfbeton, ein Gemisch aus Hanfschäben und Kalkbinder. Das Material wird als ökologische Dämmung und als Wandbaustoff eingesetzt und gilt wegen seiner CO₂-bindenden Eigenschaften als Vorzeigeprojekt nachhaltiger Architektur. Hanfsamen und...
Wie jedes Lebewesen muss auch Salat seine Fortpflanzung sichern. Das geschieht im Zuge des sogenannten Schossens, bei dem der Salat in die Höhe wächst und schließlich blüht. Wenn die Tage länger und wärmer werden, kann man den Pflanzen im Garten förmlich beim Wachsen zusehen. Leider bedeutet es jedoch auch oft, dass die Salatpflanzen sich seltsam verhalten. Der gerade noch schöne, pralle Kopf verlängert sich und der Salat wächst plötzlich in die Höhe. Was es damit auf sich hat und ob man das vorzeitige Schießen von Salat verhindern kann, beantworten wir in diesem Artikel. Außerdem klären wir, ob man geschossenen Salat noch essen kann. Warum schießt Salat? Zunächst einmal ist das Schossen von Salat ein ganz natürlicher Vorgang in seinem Entwicklungszyklus. Nach der Keimung folgt zuerst das vegetative Wachstum. Hierbei geht es vor allem um die Bildung von Pflanzenmasse. Es wachsen also die Salatblätter an der gestauchten Sprossachse, was zum Beispiel zur Bildung des Kopfes von Kopfsalate...
Ein Hektar Hanf produziert 25 % mehr Sauerstoff als ein Hektar Wald und garantiert eine etwa doppelt so hohe Zelluloseversorgung. Ein Hektar Hanf wächst innerhalb von sechs Monaten, während ein Wald Jahrzehnte wächst, bevor er abgeerntet wird. Durch die Herstellung von Hanfpapier könnten wir jedes Jahr Millionen Hektar Wald retten.
Borretsch zählt auf jeden Fall zu den bienenfreundlichen Kräutern. Die sternförmigen Blüten enthalten viel Nektar. Sie sind ebenso essbar wie die behaarten Blätter, die leicht nach Gurke schmecken. Daher ist die einjährige, pflegeleichte Pflanze auch unter dem Namen Gurkenkraut bekannt. Mit den frisch gezupften Blüten kannst du Salate aufpeppen, gehackt verwandeln sie Kräuterquark, Dips und Kräuterbutter in farbenfrohe Hingucker. Borretsch kannst du von April bis Ende Juni an einem sonnigen Platz mit durchlässigem, feuchten Boden direkt aussäen. Je nach Aussaat blüht die Pflanze ab Juni. Ich habe einen grossen Topf genommen und Saatgut von Rühlemann's Kräuter und Duftpflanzen . Lasse die Blüte stehen, sodass sich Samen ausbilden können. Auf diese Weise verbreiten sich die bienenfreundlichen Pflanze eigenständig. Im nächsten Frühling kannst du dann beobachten, wo Keimlinge und Jungpflanzen entstehen. Alternativ sammel die Samen im Spätsommer oder Herbst ein und lagern sie trocken u...