Gemüse mit Sinn
Es gibt Gemüsesorten, die sind für Kinder ein Graus. An vorderster Stelle stehen Brokkoli, Blumenkohl oder Rosenkohl, der selbst für manche Erwachsene eine geschmackliche Herausforderung ist.
Dabei sind Kohlsorten sehr gesund: In ihnen stecken nicht nur Vitamine und Mineralstoffe, sondern auch Folsäure, Eisen oder Ballaststoffe.
Zu den Brassica-Gemüsesorten zählen unter anderem Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl, Grünkohl, Rotkohl, Weißkohl, Wirsing, Kohlrabi und Romanesco.
Geschmackssinn lässt sich trainieren
Was diese Kohlsorten gemeinsam haben: Sie schmecken bitter, vor allem für Kinder. Denn in ihnen steckt ein Substrat. Beim Kauen im Mundraum reagiert dieses Substrat mit den Bakterien, die in unserem Speichel ganz natürlich vorkommen.
So entstehen schwefelartige Stoffe, die von Kindern als äußerst unangenehm empfunden werden. Die Folge: Es schmeckt "bäh".
Im Laufe des Lebens kommt Erfahrung hinzu: Denn je älter wir werden, desto mehr kann sich unser Geschmacksempfinden verändern. Dass Kinder den Rosenkohl auf dem Teller liegen lassen, muss also keineswegs ihr Leben lang so bleiben.
Etwa acht bis 15 Anläufe brauchen Kinder, um sich mit dem "Grünzeug" anzufreunden. Eltern haben hier eine wichtige Vorbildfunktion. Sie können ihrem Nachwuchs zeigen: Schau her, das schmeckt mir und ist gesund. Das darfst du auch essen!
Geschmack verändert sich im Laufe der Jahre
Mit steigendem Alter gerät das Rosenkohl-Thema aber immer weiter in den Hintergrund. Bei Erwachsenen spielt die Konzentration der Schwefelverbindungen im Speichel beim Essen von Rosenkohl, Brokkoli oder Co. keine Rolle mehr.
Dabei sind Kohlsorten sehr gesund: In ihnen stecken nicht nur Vitamine und Mineralstoffe, sondern auch Folsäure, Eisen oder Ballaststoffe.
Zu den Brassica-Gemüsesorten zählen unter anderem Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl, Grünkohl, Rotkohl, Weißkohl, Wirsing, Kohlrabi und Romanesco.
Geschmackssinn lässt sich trainieren
Was diese Kohlsorten gemeinsam haben: Sie schmecken bitter, vor allem für Kinder. Denn in ihnen steckt ein Substrat. Beim Kauen im Mundraum reagiert dieses Substrat mit den Bakterien, die in unserem Speichel ganz natürlich vorkommen.
So entstehen schwefelartige Stoffe, die von Kindern als äußerst unangenehm empfunden werden. Die Folge: Es schmeckt "bäh".
Im Laufe des Lebens kommt Erfahrung hinzu: Denn je älter wir werden, desto mehr kann sich unser Geschmacksempfinden verändern. Dass Kinder den Rosenkohl auf dem Teller liegen lassen, muss also keineswegs ihr Leben lang so bleiben.
Etwa acht bis 15 Anläufe brauchen Kinder, um sich mit dem "Grünzeug" anzufreunden. Eltern haben hier eine wichtige Vorbildfunktion. Sie können ihrem Nachwuchs zeigen: Schau her, das schmeckt mir und ist gesund. Das darfst du auch essen!
Geschmack verändert sich im Laufe der Jahre
Mit steigendem Alter gerät das Rosenkohl-Thema aber immer weiter in den Hintergrund. Bei Erwachsenen spielt die Konzentration der Schwefelverbindungen im Speichel beim Essen von Rosenkohl, Brokkoli oder Co. keine Rolle mehr.
Bild von Ylanite Koppens auf Pixabay
