Borretsch zählt auf jeden Fall zu den bienenfreundlichen Kräutern. Die sternförmigen Blüten enthalten viel Nektar. Sie sind ebenso essbar wie die behaarten Blätter, die leicht nach Gurke schmecken. Daher ist die einjährige, pflegeleichte Pflanze auch unter dem Namen Gurkenkraut bekannt. Mit den frisch gezupften Blüten kannst du Salate aufpeppen, gehackt verwandeln sie Kräuterquark, Dips und Kräuterbutter in farbenfrohe Hingucker. Borretsch kannst du von April bis Ende Juni an einem sonnigen Platz mit durchlässigem, feuchten Boden direkt aussäen. Je nach Aussaat blüht die Pflanze ab Juni. Ich habe einen grossen Topf genommen und Saatgut von Rühlemann's Kräuter und Duftpflanzen . Lasse die Blüte stehen, sodass sich Samen ausbilden können. Auf diese Weise verbreiten sich die bienenfreundlichen Pflanze eigenständig. Im nächsten Frühling kannst du dann beobachten, wo Keimlinge und Jungpflanzen entstehen. Alternativ sammel die Samen im Spätsommer oder Herbst ein und lagern sie trocken u...
Wie jedes Lebewesen muss auch Salat seine Fortpflanzung sichern. Das geschieht im Zuge des sogenannten Schossens, bei dem der Salat in die Höhe wächst und schließlich blüht. Wenn die Tage länger und wärmer werden, kann man den Pflanzen im Garten förmlich beim Wachsen zusehen. Leider bedeutet es jedoch auch oft, dass die Salatpflanzen sich seltsam verhalten. Der gerade noch schöne, pralle Kopf verlängert sich und der Salat wächst plötzlich in die Höhe. Was es damit auf sich hat und ob man das vorzeitige Schießen von Salat verhindern kann, beantworten wir in diesem Artikel. Außerdem klären wir, ob man geschossenen Salat noch essen kann. Warum schießt Salat? Zunächst einmal ist das Schossen von Salat ein ganz natürlicher Vorgang in seinem Entwicklungszyklus. Nach der Keimung folgt zuerst das vegetative Wachstum. Hierbei geht es vor allem um die Bildung von Pflanzenmasse. Es wachsen also die Salatblätter an der gestauchten Sprossachse, was zum Beispiel zur Bildung des Kopfes von Kopfsalate...
Gerade der Rasen nimmt in vielen deutschen Gärten einen Großteil der Fläche ein – eine Fläche, auf die Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer aktiv Einfluss nehmen und nützliche Lebensräume für Insekten schaffen können. Um sich mit dem Anblick eines Gartens anzufreunden, in dem Löwenzahn und Gänseblümchen im Rasen wachsen, ist jedoch ein Umdenken nötig. Bei vielen sind solche Pflanzen oft als Unkraut verschrien. Dabei ist "Unkraut" ein menschengemachter Begriff, es handelt sich dabei schlicht um Wildkräuter mit einem hohen ökologischen Wert für Insekten. Je größer das Wissen über diese Pflanzen ist, desto eher wächst auch die Akzeptanz. Wem eine große Fläche ungemährter Rasen zu unordentlich erscheint, kann zumindest einen Teil ungemäht stehen lassen. Einzelne "wilde Ecken" oder eine ungemähte Stelle inmitten des gepflegten Rasens ist für Insekten und andere Tiere bereits eine große Hilfe. Andere Teile des Gartens lassen sich dann zum Spielen oder G...