btw die Kornelkirsche


Die Kornelkirsche ist genau das Richtige, wenn du auf der Suche nach Pflanzen für einen tierfreundlichen Garten bist. Wie du die frühblühende Pflanze anbaust und verwendest, erfährst du hier.

Trotz ihres Namens und des ähnlichen Geschmacks ist die Kornelkirsche nicht mit der eigentlichen Kirsche verwandt. Die Pflanze gehört nämlich zu den Hartriegelgewächsen. Bereits vor hunderten von Jahren wurde die Kornelkirsche gegen Gicht und Magenprobleme eingesetzt. Sie wirkt zum Beispiel entzündungshemmend und antioxidativ.

Die Kornelkirsche ist außerdem eine gute Wahl, wenn du einen tier- und insektenfreundlichen Garten gestalten möchtest. Sie blüht schon Ende Februar und bietet Bienen und Hummeln dann erste Nahrung. Heimische Vögel und auch Igel ernähren sich von den Früchten, die im späten Sommer reifen.

Mit den echten Kirschen aus der Gattung Prunus ist die Kornelkirsche übrigens nicht näher verwandt. Sie gehört vielmehr zu den Hartriegeln, und ihr nächster mitteleuropäischer Verwandter ist der Blutrote Hartriegel (Cornus sanguinea), ein ebenfalls sehr empfehlenswerter Strauch für etwas feuchtere Böden.

Der Name Hartriegel weist auf die Qualität des Holzes hin, aus dem man wegen seiner Härte früher Werkzeuggriffe, Radspeichen, Spazierstöcke, in noch fernerer Vergangenheit auch Schäfte für Speere und Lanzen fertigte.

Im Garten mag die Kornelkirsche einen sonnigen Platz. Sehr schön lässt sie sich mit Frühblühern wie Krokussen oder Blaustern unterpflanzen. Sie wächst ziemlich langsam, kann sich aber nach Jahrzehnten zu einem kleinen, malerischen Baum entwickeln. Selten wird sie jedoch höher als acht Meter, meist erreicht sie lediglich vier bis fünf Meter.


Bild von Manfred Richter auf Pixabay